Presse Zitate

Stefan Bauer Voyage – die neue CD ‘G E O G R A P H I A’ (Jazzhausmusik.de, JHM 216), Presse Zitate: 

. . . formschön, angenehm, rund und in sich schlüssig, andererseits bewegt sich die Band durchaus abseits berechenbarer Pfade, steht in dichtem Interplay mal geschlossen komponierter, mal offen improvisierter Bewegung   für unerwartete Wendungen abseits bekannter Routen und Routinen. Stefan Bauers Voyage entführt die Phantasie in sehr aparten Sounds an aussergewöhnliche Orte und auf wunderbare Inseln jenseits von Raum und Zeit.

Tobias Böcker im Jazzpodium, Januar 2014
 

http://www.tongebiet.de/2013/10/stefan-bauer-tongebiet-new-york-und-zurueck/ :

Stefan Bauer: TONGEBIET – New York und zurück

Stefan Bauer gilt als einer der originellsten und kreativsten Kräfte im zeitgenössischen Jazz. Das zeigt auch die neue CD „Geographia“. Mit ungewöhnlichen Klangkombinationen laden Bauer und seine Band Voyage den Hörer in eine akustische Welt aus improvisierter Musik und einer Klangcollage mit Umweltgeräuschen und Gesprochenem. Bauers Voyage ist für das neue Album wieder sehr kompetent besetzt.

Uwe Meyer in Tongebiet, Nov.’13
 

. . .  Und so multinational sein Quintett besetzt ist, so polyglott gibt sich auch Bauers Improvisationsmusik. Vor allem mit dem variantenreichen, zwischen geschmeidiger Phrasierung und scharfer Attack changierenden Timbre der Sängerin Michal Cohen, mit dem mit gleichermassen nasalen wie kraftvollem Ton geblasenen Sopransaxofon von Chris Bacas und dem kuehlen, mal linear, mal vertikal ausgerichteten Klangdesign von Bauers Vibrafon entsteht ein Bild einer vielsprachigen, zeitgenössischen Improvisationsmusik, deren modern-jazzige Grundierung für Kontrastreichtum und Tiefenschärfe sorgt. Den fünf Instrumentalisten geht es nicht um die blosse Zurschaustellung ihres virtuosen Musikantentums. Ihr Augenmerk liegt auf einem kompakten Ensembleklang, dessen Komponenten erst dann deutlich hervortreten, wenn man nahe genug herantritt.

JazzThing, Februar/März 2014, Martin Laurentius
 

Vibrafonist Stefan Bauer schliesslich hat ein für sein Quintett Voyage u.a. mit Sängerin Michal Cohen und Chris Bacas (Sopransaxofon) eine weit schweifende Mischung von südamerikanisch Angehauchtem über Flächig-Schwebendes, Afrikaneskes bis zu Modern Fusion entworfen: eine Hörreise, die vor allem im Dialog von Vibrafon und Saxofon inspirierte Assoziationen zulässt.

audio 02/2014, Ralf Dombrowski  
 

. . .  mit dem  Stück “Coney Island” hat er seiner neuen Heimat auf Geographia ein sirrendes und flirrendes Denkmal gebaut. . . . wie man sich Zeit nehmen muss, um die Feinheiten dieser Begegnungen in sich aufnehmen zu  können, sollte man sich      auch für die Musik auf Geographia Zeit nehmen.                                                       Das Heischen nach Aufmerksamkeit ist Bauers Sache nicht, er überzeugt mit stilleren Qualitäten . . . und man kann neue Welten dabei entdecken.

Rolf Thomas in Jazzthetik, Januar 2014
 

http://www.ruhrjazz.net/rezensionen/2013/bauer/bauer.html :

CD | Stefan Bauer |

“Geographia”

Welche Kriterien entscheiden über “guten” Jazz? … Für mich persönlich gibt es in diesem Zusammenhang drei Momente, die bei einer betrachtenden Beurteilung hilfreich sind: Authentizität, Qualität und “Adresse”… Und nach erstem Hören von Stefan Bauers neuer CD “Geographia” bewogen mich diese drei Aspekte zu einem positiven “Urteil”. Ja, mir gefällt die CD gut! … Belohnt wird man bei genauerem Hinhören mit fantasievollen Themen, einfühlsamen, aber ebenso kraftvollen Improvisationen und spannenden Rhythmen. Alles in allem hat die CD die richtige Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang. Gratulation!

Ingo Marmulla, NRWJazz, Jan. ‘14
 

Der in Brooklyn lebende Vibraphonist Stefan Bauer nimmt stattdessen mit seiner Band Voyage die Zuhörer auf “Geographia” (JHM 216/NRW Vertrieb) auf eine musikalische Entdeckungsreise, die delikate Improvisationen mit Ambient Sounds zu hinreissendem World Jazz paart.

Hifi & records, Sven Thielmann, Dez ‘13
 

. . .  Eine Zeitreise erfahren. Vibraphon, Marimba, Glockenspiel. Alles gehört zu seiner Zeit. Wunderbare Tonbildungen und Läufe verschmelzen virtuos die Zeiten zu einem Ganzen. Ein Meisterwerk der Musikkunst.

Von wo kommt diese herrliche Musik. Aus vielem, aus allem, aus der Tiefe des Ichs. Viele Leben erzählen aus sich. Reich gefüllt mit Erfahrung und Können. Virtuos das Ich anstoßen und mitnehmen.

„GEOGRAPHIA“ ein Seelenfänger

Kurt Rade, Virgin Jazz Face, April 2014
 

TOUR IM HERBST 2014:

Westfälische Nachrichten, 14. Okt. 2014:

Sendenhorst.  . . .  Stefan Bauer ist viel herumgekommen in der Welt. Er hat seine Erfahrungen auf einzigartige Weise in Musik umgesetzt, deren Reiz sich auch bei diesem Konzert niemand entziehen konnte. Innovativ und mit persönlichen Akzenten angereichert erklangen die freien Improvisationen der Ensemblemitglieder,  in sich in die von Stefan Bauer  vorgegebene strenge kompositorischen Form perfekt integrierten . . . Die warm timbrierte Stimme der israelischen Sängerin Michal Cohen erreichte und bewegte eingebetten in den differenzierten Ensembleklang die Herzen des Publikums.  . . . Er (Bauer) verwob kunstvoll mehrere musikalische Ebenen miteinander, konnte sich dabei ganz auf die Qualitäten seiner Weggefährten verlassen. Selbst kleinste Impulse wurden von ihnen kunstvoll aufgenommen und mit ganz persönlicher Gestaltung ausgearbeitet.  . . . Dieses Konzert bot einen träumerischen Ort der Ruhe, der inneren Einkehr und öffnete gleichzeitig den Blick auf neue Horizonte.

Axel Engels

Osterländer Volkszeitung (Leipziger Volkszeitung) vom 14.10.2014

Charmant und kosmopolitisch – VOYAGE im Lindenau-Museum

Altenburg. . . Dieses Quintett schafft den Spagat zwischen eingängigen Stücken und abgedrehten, freien Improvisationen spielend und mit einer Leichtigkeit, dass einem ganz schwindlig beim Zuhören wurde und man ganz gebannt in Richtung der fünf Musiker schaute, weil sich immer irgendwo etwas Neues auftat und so die Konzertzeit wie im Fluge verging. Außergewöhnlich, packend. . . . Bei VOYAGE treffen sich fünf hervorragende Musiker, die in dieser Band ihr ganzes Können einsetzen, ohne sich dabei selbst zu sehr in den Vordergrund zu spielen. Sei es die jetzt wieder in Tel Aviv lebende Sängerin Michal Cohen . . . Da wird gehaucht, gehechelt, geklagt und geschrien, aber alles immer mit höchster Präzision und stets auf den Punkt. Von einfühlsam bis kräftig und mit ordentlichem Durchsetzungsvermögen gegen die Instrumente ihrer Mitmusiker. Die rollten ihr einen stets dynamisch abwechslungsreichen Teppich aus . . . Er [Bauer] kennt die Welt, hat auf verschiedenen Kontinenten gelebt und lässt seine reichhaltigen Erfahrungen gemeinsam mit denen seiner Musikerkollegen in den Sound von VOYAGE einfließen. Fünf Ausnahmemusiker in ungewöhnlicher Besetzung, die außergewöhnlich gute Musik geboten haben.  . . .             Thomas Trummer

 Privatzuschrift (veroeffentlicht mit Erlaubnis der Autorin):

Liebe Voyage

es war ein wundervolles Konzert!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wir waren so beglückt und verzaubert! . . . Michals Stimme hat mich durch allertiefste Schichten hindurch ganz ganz tief berührt. Irgendein Bereich der jenseits von der Ordnung der Dinge, von der Sprache und jenseits von allen Regularien liegt, ein Bereich, den man sonst nicht spürt, dorthin ging der Klang und der Zauber und hallte dort noch eine Nacht lang nach. Ich hätte weinen mögen und wie ein Kleinkind, in dessen Trotz die Fertigkeit liegt, nicht genehmen Dingen – die es wahrzunehmen sich weigert – ihren Lauf nicht zu gewähren, blieb ich nach der Zugabe sitzen mit dem einzig beherrschenden Gefühl bitte bitte nicht aufhören zu spielen…                                                                       Auch meine Begleiter waren restlos begeistert!

Frederike Jacobs

Die Glocke, Gütersloh 10.3.2014

Voyage – Projekt mit Charakter

Gütersloh (gl). Ausser dem Vibrafonisten gehoeren derzeit . . . sowie die hervorragende israelische Sängerin Michal Cohen zum Ensemble. Letztere stellte ihre orientalisch gefärbte Stimme – ganz im Stile eines Instrumentes – jedoch voll und ganz in den Dienst der Gruppe und trug damit entscheidend zum ganz und gar aussergewöhnlichen Charakter dieser erstklassigen Gruppe bei. Dementsprechend begeister waren am Ende auch das Publikum und Bandleader Stefan Bauer:” Ich bin platt, wie gut ich diese Band besetzt habe.” Dem ist nichts hinzuzufügen.              Collin Klostermeier

www.ruhrjazz.net , Juni 2012 

Stefan Bauer Quintett Voyage | “Gemeinsame-Reise”

Iserlohn, 6.5.2012

Schon nach diesem ersten Stück waren die Zuhörer aus dem Häuschen

. . . die charismatische Michal Cohen [holte] mit einem Vokalsolo das Publikum fast von den Stühlen … Alleskönner …  sensibel  … von höchster Qualität. Stefan Bauer . . .  gab alles was sein Spielwitz, seine Virtuosität und Dynamik hergab.  . . .  seine Solos verzückten sogar seine Mitspieler … stehende Ovationen. Nach zwei Zugaben war das Konzert leider zu Ende und viele gingen wie berauscht nach Hause.

Kurt Rade

Der Westen (WAZ), 29.04.2012, Jazz im Glashaus Herten

Aufregendes Klangerlebnis

Fünf außergewöhnliche Musiker  . . .  So sind die Zuhörer schnell gefangen in Tönen, irgendwo angesiedelt zwischen Metropolen wie New York oder Neu Delhi und den arabischen Einflüssen der Sängerin  . . .  Und in diesem glänzenden Zusammenwirken der starken Solisten dürfen die Zuhörer glauben, sie wären an tausend Orten gleichzeitig. Die Band pulsiert und atmet hektisch, schreit oder klagt, marschiert manchmal oder ruht sich im Sonnenuntergang einer Wüste aus.

Jörg Kolesza

Jazzzeitung Juni 2012:

Das Leben spüren

Auf Reisen mit Stefan Bauer und der „Voyage“-Band

Musikalisch betrachtet ist Stefan Bauer vor allem ein Hörender, der das primäre Erlebnis schätzt  . . .  Vibraphon und Marimba fungieren meist als subtile Farbengeber. Das virtuose Spiel mit den vier Schlegeln, mit dem er so viel harmonischen, melodischen und perkussiven Reichtum in einen geschmeidigen Fluss zu bringen weiß, webt weitläufige Teppiche für die kreative Vernetzung von Chris Bacas am Saxofon, Pepe Berns am Bass, Roland Schneider an den Drums sowie der israelischen Sängerin Michal Cohen. Indiens Musikkultur ist in den Stücken sehr präsent. Diese unstete, komplexe Rhythmik, die so assoziativ ist und direkt mit einer einstimmigen Melodik vernetzt ist, bringt alles so enthusiastisch in Fahrt. Michal Cohens dunkles Timbre ist nicht nur für sinnliche Jazzphrasierungen, sondern auch für ebensolche orientalischen Vokaleffekte gut.  Oft im Dialog mit Chris Bacas erdigem Saxofonsound. Diese Durchlässigkeit zwischen indischer, oder sagen wir weltläufig „urbaner“ Musik-Wirklichkeit und einem kunstvoll reflektierten Jazzidiom mutet so plausibel, so erfrischend „open minded“ an . . .

Stefan Pieper

 

Rheinische Post, 12.Mai 2012:

Bauer Quintett im Coffeehouse

Zum 30-jährigen Clubjubiläum haben sich die Klever Jazzfreunde mit dem international operierenden Stefan Bauer Quintett ein weiteres Highlight gegönnt. . . .  Ein erfolgreicher Auftritt auf dem renommierten Moerser Jazzfestival erweckte die Aufmerksamtkeit des Landes NRW, das seither den Werdegang des Projektes finanziell unterstützt  . . .  insgesamt ein Ausflug in bislang ungehörte Klangwelten, die beim Publikum sehr viel Aufmerksamkeit einforderten.

Bert Keim

 

IKZ, 10. Mai 2012

Stefan Bauer begeisterte beim Jazz Campus mit seinem Projekt “Voyage” und der Sängerin Michal Cohen

Der New Yorker Musiker, der zu den versiertesten Vibrafonisten in der Welt des Jazz zählt ist Dreh- und Angelpunkt dieses Projektes  . . .  Neben den exzellenten Musikern  . . .  war vor allem Sängerin Michal Cohen aus Israel eine faszinierende Erscheinung  . . . 

 Ralf Tiemann

Westfälischer Anzeiger 21.April 2012

“Voyage”: Hoechstes Niveau mit Lautmalerei

Richtig anspruchsvolle Musik konnten Besucher des Internationalen Jazzfestes (Hamm) zum Auftakt des gestrigen Abends im Kurhaus erleben – so man denn angesichts des Andrangs noch in den rappelvollen Spiegelsaal kam . . .

Lau

Westfälische Nachrichten, Mai 2012

Kreative Musik auf Weltniveau im “Dorf”

Stefan Bauer und “Voyage” begeisterten die Zuhoerer

… moderne, extrem kreative Jazzmusik auf Weltniveau . . .  schon nach kurzer Zeit hatten die fünf Musiker jeden im Saal eingefangen und auf eine Reise in eine ganz eigene Welt mitgenommen. . . traumhaft aufeinander abgestimmte Besetzung aus fünf hochkarätigen Ausnahmemusikern, die auf ihren fünf Instrumenten zur Höchstform aufliefen . . .  Das Quintett musizierte hingebungsvoll und bot eine Reise von zart-intimen bis hin zu breit-orchestralen Klängen, eine Reise zwischen höchster Intellektualität und tiefer Emotionalität, eine Reise zwischen amerikanisch geprägtem Modern Jazz und räumlich kaum zuzuordnender “Weltmusik”. Der langanhaltende Applaus für diese grossartige und ungewöhnliche musikalische Erlebnis war berechtigt  . . .  denn dieses Quintett war einfach nur sehr, sehr gut.

Heinz Braunsmann

 

MANITOBA STYLES, CANADA, SEPTEMBER 2008

Like the late Don Cherry, Bauer has long enjoyed a rare ability to draw other music (from folk fundamentals to digital programming) into jazz without forcing the fit. On Voyage, Bauer’s new band of the same name finds much more sustenance in textures and snaking melodies than it does in traditional jazz theme-solo structure. Bassist Ugonna Okegwo, drummer Ted Poor and saxophonist Chris Bacas are up for it, and Cohen is a revelation – trumpet, flute and soul without words.

Randal McIlroy

NEUE WESTFÄLISCHE ZEITUNG, DIENSTAG, 2. SEPTEMBER 2008:

Das Hören steht über allem

Stefan Bauer bei „Jazz im Skulpturengarten”

Von Johannes Vetter

. . . Der „Spiritus Rector” des Abends, der aus Brooklyn angereiste Stefan Bauer, hatte zur „stefan bauer voyage” exzellente Musiker mitgebracht. Chris Bacas, ebenfalls aus Brooklyn, war ein mit allen Wassern des Bebop und des Free Jazz gewaschener Saxophonist, der, insbesondere auf dem Sopran-Sax, atemberaubende Soli fabrizierte  . . .  Roland Schneider (Drums) aus Berlin präsentierte die kompliziertesten Polyrhythmen mit einem frappierenden Understatement. Seine metrische Präzision war absolut unbestechlich. Zugleich war er unglaublich entspannt, was den übrigen Musikern eine Bühne offerierte, die auch Pepe Berns, ebenfalls aus Berlin, zu nutzen wubte. Der Bassist spielte mit federleichter Grandezza, beeindruckte durch wahnwitzige Läufe  . . .  Die israelische Sängerin Michal Cohen war intonationssicher bei den vertracktesten Tonverläufen, modulationsfähig in der Klangfarbe. Stefan Bauers . . . immense Virtuosität, sein Einfühlungsvermögen und seine kompositorische Kompetenz machen den Musiker aus.

Das letzte Stück stammte von Michal Cohen. Es war das einzige Mal, dass sie einen Text sang, einen hebräischen. Nach der Eröffnung mit den kollidierenden Welten nun ein Lied voller Schmerz, das mit versagender Stimme endete – und schließlich mit einem Hauch (hebräisch „ruach”), was auch mit Geist zu übersetzen wäre.

 

 

RHEINISCHE POST, 11. SEPTEMBER 2008:

Brillante Session in der „Blue Note-Kellnerei“

…. In seinen Kompositionen gibt es romantische und impressionistische Grundelemente, angereichert mit Schärfe und Formbewusstsein und prächtige, phantasievolle Sounds.

Die als Filmmusik entstandene „Seduction“ wirkte in Teilen streng, rein akustisch, dann wieder sentimental und endete in rockigen Rhythmen. Immer wieder begeisterte Chris Bacas durch seine unorthodoxen Saxophoneinlagen.

Udo Spelleken

WESER KURIER, 9.SEPTEMBER 2008:

Eindrucksvoller Klangforscher am Vibraphon

Stefan Bauer stellte mit seiner vierköpfigen Band im Haus im Park/Bremen sein neues Album „Voyage” vor                                                           

Von Yorn Schaefer

. . .  Seit einigen Jahren lebt der 51-jährige in Brooklyn, New York. Stefan Bauer ist also viel herumgekommen in der Welt, und so ist es nicht verwunderlich, dass sein aktuelles Album „Voyage” heisst, das der Vibraphonist jetzt mit seiner vierköpfigen, ebenfalls international ausgerichteten Band im Haus im Park vorstellte.

Von Beginn an wurde deutlich, welche Stärken das Quintett um die israelische Sängerin Michal Cohen . . .  ausmachte: Formale kompositorische Strenge, etwas leicht Unterkühltes, Experimentelles, das trotzdem mit immens viel Swing und Groove daherkommt, sowie ein teilweise fulminant druckvolles Zusammenspiel. Michal Cohen lässt ihre wortlosen Lautmalereien zwischen klagend-fordern und still gehaucht durch den Saal streifen, meistens eingebettet in den warmen Gesamtsound, teilweise improvisiert sie wunderbar mit dem Schlagzeug und dem kraftvoll-variablen Spiel des Saxophonisten Chris Bacas

 . . .  Ein Stück Filmmusik schliesslich singt Michal Cohen mit arabischem Klagegesang, während Stefan Bauer für den Groove zwischen Vibraphon und Marimba hin und herspringt. Kurz: tolle Band mit fantastischen Musikern.